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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XXII
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xxü Vorrede

weit allein die Ehre um welche jene vergeblich stritten.Wo alles geht, dünkt mich, da muß man mitgehen.Hat man etwas gegen den Weg einzuwenden, dendie Menge eingeschlagen hat, so wird man sicherlichbesser verstanden, wenn man sich etwas zur Gesell-schaft halt, als wenn man hinten stehen dleibt, undbloß nachruft. Daß ich indessen die Grundsätze derneuen Chemie nicht im Zusammenhange vorgetragenhabe, wird man verzeihlich finden; eS wäre einftatns in ftatn geworden. Die hauptsächlichste Be-nennung aber habe ich an den gehörigen Stellen Heyder Srnonrmie beygebracht, auch manches erklärt,was jedem Lehrer nun Veranlassung geben wird dasübrige hinzuzusetzen. So etwas rechtfertigte schonder Plan deS Buchs. Manches wird auch noch dieseVorrede ergänzen. Hier ist meine Meinung überdiese Revolution in der Chemie, ün so fern sie Einflußans die Wissenschaft hat, die hier vorgetragen wird.Ich will mich so kurz fassen als möglich, und vcr->spahrc die weitere Ausführung die ich vor mir habe,und wovon dieses ein bloßer Auszug ist, für einenandern Ort.

Daß man die neue Lehre anfangs mit Zweifelund selbst mit einiger Verachtung angehört hat, daranlhatte der Charactcr der Nation, von der sie herkamfürs erste mit einige Schuld. Frankreich ist nichtdas Land, aus dem der Deutsche gewohnt ist blei-bende Grundsätze für Wissenschaften zu erwarten.Blendendes von kurzer Dauer ist gewohnlich, aufwas er von daher rechnete und bisher zu rechnenUrsache hatte. Dieses findet sich bey diesem Volkvom kleinsten bis zum größten, in ihren Taschen-Uhren , wie in ihren Systemen der Philosophie undist sicherlich Charaeter der Nation. Wo ist jetzt dieEarcesianische Physik, die sogar unter den Bcr--.noulll's ihre Vcrthcidigcr fand? Es mag Aus-nahmen geben. Vielleicht ist die Französische Chemie