XXIV Vorrede
letzter», daß sie nicht nörbig haben den Benfall alsein Geschenk anzunehmen, senden, jh» erzwingenkönnen und auch ehrenvoll für den, dem er abgezwun-gen wird. Mit seinem Bcnfall muß ein gesetzterMann nicht umgeh», wie Kinder mit dem Gelde.Wer zu freygebig damit ist, gibt ihn leicht einemUnwürdigen und das ist nachher sehr ärgerlich.
Wenn ich die Franz. Chemie ein Meisterstück ge-nannt habe, so will ich dieses bloß von ihr als einerisolieren Sammlung von Kenntnissen, oder wennman will, von isolirtcr Wissenschaft, verstanden wissen,und nicht in so fern sie ein Thcil der Nmrurlehreim allgemeinsten Verstände ist, die auch schon ihrefesten Puncto hat oder zu haben glaubt, von denensie ausgebt, so gut als diese Chemie. Wenn dereinst,alle die einzeln bearbeiteten Thcilc der gcsammrenOcarurlehre zu eincmGanzen zusammen gefugt wer-den sollen, so wird es sich finden welches die festestenPuncte von Heyden gewesen sind. Vielleicht müssenalle etwas nachgeben um die schicklichsten Fugen zutreffen. Aus diesem Gesichtspuncre allein bitte ichnachfolgende Erinnerungen anzusehen. Bacon machtdie vortreffliche Bemerkung: jedermann suche gerndie Erklärung von allem in seiner Privat-Welt:
«an i» maione /?»sund fügt an einem andern Ort hinzu: !W„ ardkan-äus est muncluü sä snAustias intelletkus (gucxlack/mc kädstum elb) leä expsnäenäus intelleötussä munäi imsFmem recipienäsm, guslis iuuc-ni-tue. Die Stelle» stehen, wo ich nicht irre, imersten Buche der Aphorismen in seinem neuen Orga-nen. Dieses ist dünkt mich das eigentliche Geschäftedes allgemeinen Naturforschers; die isolieren Be-schäftigungen einzelner Classdn Zu vergleichen»ind zusammen zunehmen. Denn wenn der Menschhierin ja zu einen, sichern Zweck gelangt: so mustalles Ei»»» seyn. Führt diese Zusammenhaltuug auf
Zweifel