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hervorbringen, welches über das deinige weit erhabenist? Das scheint mir sehr wahrscheinlich; aber ich habenicht die Eitelkeit, anznnehmen, wie die alten Stoi-ker, daß unsere Seele ein Ausfluß von dem großen We-sen ist, mit welchem sie nach meinem Tode sich wiederverbinden wurde; weil dieser Gott nicht theilbar ist,weil wir Thorheitcn begehen und Gott nicht, weil end-lich die ewige und gottliche Natur vergänglichen We-sen, Creaturen, deren Existenz nicht die Dauer einerSecunde im Vergleich mit der Ewigkeit hat, sich we-der mittheilen kann, noch darf. Das ist mein Glau-bensbekenntniß, und das am wenigsten Ungereimte,was ich uber cinen Gegenstand zusammenbringen konnte,wovon, seitdem die Welt Welt ist, nie Jemand dasGeringste verstanden hat. — Von da fuhren Siemich auf einen wenigstens eben so bedenklichen Posten,und ich glaube ein Mißverständlich zu sehen, das unsauf der Stelle, sobald es aufgehellt ist, derselben Mei-nung machen wird. Wenn Sie unter Nothwendigkeitdas verstehen, was ich zureichenden Grund nenne, soist unser Streit beigelegt; indessen bleiben mir dock) nocheinige Einwurfe Ihnen zu machen; denn man darfnicht glauben, daß alle Menschen sich entschließen, nach-dem sie das Für und Wider erwogen haben. Es giebtsogenannte vernünftige Thiere auf zwei Fußen undohne Federn, welche sich nach der ersten Eingebung ih-rer Einbildungskraft entscheiden. Ich habe einen Her-zog von Mecklenburg gekannt, der die Knöpfe um Rathfragte. Alles dies beweist, daß es nicht dieselben Trieb-