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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
Entstehung
Seite
114
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— III —

von nicht anzugeben weiß); folglich wird zu jeder Zeildiese zerstörende Plage diesen unglücklichen Weltkörperverheeren. Sic werden mir auch erlauben, nicht sowie Sie über den Widerruf des Edictcs von Nanteszu denken; ich habe wahrhaftig eine große Verpflichtunggegen Ludwig XIV. und wenn sein Herr Enkel seinemerhabenen Beispiele folgen wollte, so würde ich von Er-kenntlichkeitganz durchdrungen werden. Wenn er beson-ders zu gleicher Zeit aus seinem Königreiche dieses Gesin-del von Philosophen verbannte, so würde ich diese Ver-bannten bei mir sehr liebreich aufnehmen. Sie werdenmir das Vergnügen machen und Ihre Minister bereden,diesen großen Staatsstreich auszuführen. Die Akademiewürde Ihnen entgegen gehen und Sie auf ihren Hän-den tragen, und der abtrünnige Philosoph würde Siemit der größten Zufriedenheit aufnehmen.

Ebd. S. 107.

Sie legen mir gleich anfangs einen furchtbaren Ge-genstand vor, nämlich Gott, unbegreiflich für so einbeschränktes Wesen, wie ich es bin, und von dem ichmir keine andere Idee machen kann und von dem ichkeine Erkenntniß habe, als vermittelst derjenigen, welchemir jeder organiflrte Körper giebt, welcher die Gabezu denken hat. Ich betrachte die ganze Organisationdieses Weltalls und sage zu mir selbst: wenn du, derdu nur eine Milbe bist, denkst, weil du eine Seelehast, warum sollten diese Ungeheuern Körper, welchein fortwährender Bewegung sind, nicht ein Denken