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daß diejenigen, welche das System des Schicksals an-nehmen, sich fortwährend sowohl in ihrem Privatleben,als in ihren öffentlichen Handlungen widersprechen.Was sollte daher ein System, welches uns nur zu Al-bernheiten fuhren würde, wenn wir uns buchstäblichdarnach richteten. — Jetzt komme ich an die Reli-gion und schmeichle mir, daß Sie mich in dieser Ma-terie für einen unpartheiischen Nichter halten werden.Ich denke, ein Philosoph, der sich vornähme, demWolke eine einfache Religion zu lehren, würde Gefahrlaufen, gesteinigt zu werden. Wenn man einen ganzneuen Geist fände, etwa einen Amerikaner, der nochnicht für einen Cultus eingenommen wäre, so würdeer ihn vielleicht überreden können, eine vernünftige Re-ligion denen vorzuziehen, welche so viele Fabeln herab-gewürdigt haben; aber selbst angenommen, daß es unsgelänge, die Religion der Sokrates und Cicero's inirgend einem Lande fortzupflanzen, so würde doch ihreReinheit in Kurzem mit einigem Aberglauben beflecktseyn. Wir sehen es bei den Protestanten, welche, weilsie an einen zu bloßen, zu einfachen Cultus gewiesensind, oft Katholiken werden aus Liebe zu den Festen,zu den Zeremonien und zu den schönen Motetten, mitdenen die katholisch-apostolische und römische Religionausgeziert ist, mit denen sie die einfache christliche Mo-ral überladen; Zeuge» sind der Landgraf von Hessen,Pöllnitz und so viele Andere. Aber angenommen, daßman die Menschen von so vielen Jrrthümern befreien