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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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Nichter, noch der Gelehrte sich von seinem Werke; siefahren ruhig fort, sich mit ihrer gewohnlichen Arbeitzu beschäftigen, indem sie den Verthcidigern des Va-terlandes die Sorge, es zu rächen, überlassen. Ehe-dem erhob man beim ersten Lärm eilig Truppen, Alleswurde Soldat; man dachte nur daran, den Feind zu-rückzutreiben; die Felder lagen brach, die Handwerkeblieben liegen, und die schlecht bezahlten, schlecht un-terhaltenen, schlecht disciplinirten Soldaten lebten nurvon Räubereien und führten ein räuberisches Leben indiesen unglücklichen Ländern, welche ihren Raubzügenzum Schauplatz dienten. Das hat sich Alles geändert,es giebt nur noch einige niedrige Plünderer in einigenArmeen; aber alles dies ist gar nicht zu vergleichen mitder Zügellofigkeit, welche cdcmals herrschte. Lassen Siemich daher mein Urthcil über die großen stehenden Heereverschieben, bis Sie mir bessere Gründe vorlegen, umsie abzuschaffen. Die Politik hat ohne Zweifel andereRegeln als die Metaphysik; aber es giebt einige, dieeben so streng bewiesen find, als man es in der Geo-metrie findet. — Das Alles, mein lieber Diagoras,veranlaßt mich nicht, Sie weniger zu schätzen; mankann verschiedener Meinung seyn, ohne sich zu hassen,besonders ohne sich zu verfolgen. Ich habe den Ver-fasser dieses Natursystems widerlegt, weil seine Gründemich nicht überzeugt haben; wollte man ihn jedoch ver-brennen, so trüge ich Wasser, um die Flamme aus-zulöschen. So muß man denken, wenn man sich mit