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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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die sich immer erneuern möchten; er wollte sich nichtunvorbereitet uberfallen lassen. Er sah das königlicheHaus von Spanien aufdem Punkte, zu erlöschen; mußteer sich nicht in den Stand setzen, um von diesen gün-stigen Ereignissen, welche die Gelegenheit ihm darbot,Nutzen zu ziehen? Und war es nicht ein Werk seinerKlugheit und Weisheit, sie zu halten, bevor er ihrerbedurfte ? Und über dies alles entvölkern große Armeen,weder das Land, noch entziehen sie der Industrie denArm. In jedem Lande kann es nur eine gewisse An-zahl von Landbaucrn, die im Verhaltniß zu den Lan-dcreien steht, die sie zu bebauen haben, und nur einegewisse Zahl von Handwerkern geben im Verhaltniß zudem Umfange des Debits; der Ueberschuß würde ent-weder zu Bettlern oder zu Straßenraubern werden.Außerdem lassen diese zahlreichen Heere das Geld cir-culircn, und vertheilen die Subsidien, welche die Völ-ker der Negierung bezahlen, gleichförmig in die Pro-vinzen. Die kostspielige Unterhaltung dieser Armeenkürzt die Dauer der Kriege ab; statt daß sie vor mehrals 100 Jahren .10 Jahre dauerten, sind die Monar-chen wegen der Erschöpfung gcnöthigt, sie weit schnel-ler zu beendigen. In unsern Tagen erschöpfen höchstens7 oder 8 Feldzüge die Fonds der Souveräne, und ma-chen sie friedfertig und nachgiebig. Ferner muß manbemerken, daß diese großen Armeen weit entschiedenerfestsetzen, als sie ehemals festgestellt wurden. Beimersten Trompetenklange, der jetzt ertönt, wendet we-der der Landmann, noch der Manufacturist, noch der