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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
Entstehung
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der Welt, eine Idee, die mir die wahrscheinlichste zuseyn scheint, weil sie keinen Widerspruch in sich trägt,insofern das, was heute ist, auch gestern gewesen seynkann, und sofort. Da nun der Mensch Materie ist,denkt und sich bewegt, so sehe ich nicht ein, warumein ähnlicher denkender und sich bewegender Urstoss mitdem Universalstoff verbunden seyn kann. Ich nenneihn nicht Geist, weil ich keine Vorstellung habe voneinem Wesen, das keinen Raum einnimmt, das folg-lich nirgends c.ristirt; aber da unser Denken eine Folgeist von der Organisation unseres Körpers, warum sollteda das Weltall, das noch weit mehr organisirt ist alsder Mensch, nicht eine Intelligenz haben, welche dereiner so gebrechlichen Creatur weit überlegen ist?

Diese Intelligenz, welche von aller Ewigkeit hermit der Welt besteht, kann nach meiner Einsicht dieNatur der Dinge nicht verändern; sie kann weder dasSchwerere leicht, noch das Heiße eiskalt machen. Siekann, unwandelbaren und unerschütterlichen Gesetzenunterworfen, nur combinir»n und sich der Dinge nurso bedienen, wie deren innere Einrichtung es zuläßt.Die Elemente z. V. haben gewisse Principicn, und siekönnen nicht anders bestehen, als sie bestehen; aberwill man daraus folgern, daß die Welt, weil sie ewigist, nothwendig, und daß folglich AUeS, was cpisiirt,einer absoluten blinden Notwendigkeit unterworfen ist,so glaubeich diesen Satz nicht unterschreiben zu dürfen.Mir scheint, die Natur begnügt sich damit, die Ele-mente mit ewigen und feststehenden Eigentümlichkeiten