Druckschrift 
Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
Entstehung
Seite
44
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Schmähschrift, welche die Person des Königs angriff,unter dem Titel: Ein Brief des Don Qui-potte an den Ritter von Cygn es; die Versewaren ziemlich, aber sie waren nichts als gereimteInjurien; der Sinn hatte eine so giftige Galle, alssie nur irgend seyn kann; es war ein Gewebe von Anec-doten, voll von aller möglichen Bosheit, und aufeine abscheuliche Art mit Lügen ausgeschmückt; abernur empfindsam für den wahren Ruhm und den Bei-fall rechtlicher Leute, hat er, wie ein Fürst, den Ver-fasser und sein Product verachtet; man hat sich damitbegnügt, den Verkauf desselben unter schweren Stra-fen zu verbieten. Obendrein weiß man nicht, wo die-ses Stück verfertigt worden ist. Man weiß, daß seinniedriger Verfasser einer von den schreibenden Söldlin-gen ist, welche die Erbitterung eines fremden Hofszum Verbrechen aufgemuntert hat; aber es ist zu sehrunter der Würde eines Königs, an der Bestrafungeines Elenden Gefallen zu finden. Wenn der Himmelseinen Donner auf jedes Gewürm schleuderte, welchesin seinem Unsinn die Kühnheit bis zur Blasphemietreibt, so würden dicke Wolken ewig die Oberflächeder Erde bedecken, und die Donner würden nie auf-hören, in den Himmeln zu rollen.

Ebd. S.

Das sind die Gründe, welche mich verpflichten,Ihnen nie meine Meinungen zu verbergen; es wäre