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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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klarier und tugendhafter zu machen, gewöhnlich nurdazu dienen, sie zu verderben. Das Geschenk, wel-ches sie mir versprechen, hat einen ganz anderen Nu-tzen; durch seine Lcctüre verbessert man die Sittenund ziert den Geist.

Ebd. S. 233.

Die Fürsten verachten im Allgemeinen die Ge-lehrten. Die geringe Sorgfalt, welche diese Herrenauf ihre Kleidung verwenden, der Staub der Studir-stube, mit dem sie bedeckt sind, und der große Unter-schied zwischem einem, durch gute Schriften gebildetenKopfe und dem leeren Gehirne dieser Herren sind Ur-sache , daß man sich über das Aeußere der Gelehrtenlustig macht, wahrend der große Mann ihnen ent-geht. Das Urtheil der Fürsten wird von den Höflin-gen zu sehr in Ehren gehalten, als daß sie sich ent-schließen könnten, anders zudenken, und sie strebenauf gleiche Weise, diejenigen zu verachten, welche tau-send Mal mehr Werth sind, als sie selbst; — 0 tom-pora, o iNores! Was mich anlangt, so bin ich,weil ich mich nicht für das Jahrhundert geschaffenfühle, wo ich lebe, zufrieden das Beispiel meinerZeitgenossen nicht nachzuahmen, und predige ihnenfortwährend, daß der Gipfel derUnwissenheit derStolz ist.

Ebd. S. 2!11.

Bor einem Jahre verkaufte man hier heimlich eine