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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
Entstehung
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dcr Bischöfe mit Stab und Ring, waren verbunden,sich zu Rom krönen zu lassen; das waren eben sovielHindernisse, ihren Despotismus in dem Reiche zu be-festigen. Auf der andern Seite waren die Churfürstcn,einige Fürsten und Bischöfe machtig genug, um ver-einigt dem ehrsüchtigen Streben der Kaiser sich zuwidersetzen; aber ste waren es nicht genug, um dieForm der Verfassung zu ändern. Seitdem sich dieKaiserkrone im Hause Oestreich erhielt, wurde die Ge-fahr des Despotismus augenscheinlicher. Karl der Fünftekonnte sich nach der Schlacht von Mühlberg zum all-einigen Herrscher erheben; aber er vernachlässigte dengünstigen Augenblick; als die Ferdinande, seine Nach-folger, dieses Unternehmen wagten, scheiterte ihr Planan der Eifersucht dcr Franzosen und Schweden, welchesich entgegensetzten; und was die großen Reichsfürstenanlangt, so hinderte sie das gegenseitige Gleichgewichtund der wechselseitige Neid, sich zu vergrößern.

Ebd. S. 73.

Korsika war gegen Genua aufgestanden. Dieerste Revolution wurde durch die Truppen, welcheder Kaiser im Jahre 1732 dahin schickte, die zweitedurch die Franzosen, unter dem Oberbefehl des Grafenvon Mallebois, gedämpft; aber diese fremden Truppenhatten das Feuer wohl für eine Zeitlang unterdrückt,jedoch ohne es völlig ersticken zu können.

Ebd. S. 83.