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aber schwach, wenn man die entgegengesetzten Inter-essen untersncht, welche es theilen. Die Reichstagevon Regensburg sind nur eine Art Schattenbild, wel-ches an diejenigen erinnert, die ehemals gehalten wur-den. Sie sind eine Versammlung von Publicisten,die sich mehr an Formen als an die Sache halten. EinMinister, der von einem Souverän zu dieser Ver-sammlung geschickt wird, hat dieselbe Bedeutung, wieder Hund auf dem Viehhofe, der gegen den Mondbellt. Wenn es sich darum handelt, einen Krieg zubeschließen, weiß der kaiserliche Hof geschickt seine Pri-vatstreitiakciten mit den Interessen des Reichs zu ver-wechseln, um die deutschen Truppen als Instrumentzu seinen ehrgeizigen Absichten zu gebrauchen. Dieverschiedenen Religionen verursachen, weil sie jetzt ge-duldet werden, in Deutschland keine heftigen Bewe-gungen mehr, wie ehemals. Die Parthcien bestehennoch, aber der Eifer ist erkaltet. Viele Politiker wun-dern sich, daß eine so ganz singulare Regierung, wiedie von Deutschland, so lange habe bestehen können,und legen, vermöge eines eben nicht besonders auf-geklärten Urtheils, seine Dauer dem nationalen Phlegmabei. Doch das ist der Grund nicht: die Kaiser wur-den gewählt, und nach dem Erlöschen des Stammesvon Karl dem Großen sieht man immer Fürsten ausverschiedener Familie zu dieser Würde erhoben; siebatte» Streitigkeiten mit ihren Nachbarn, hatten denberühmten Streit mit den Päpsten über die Investitur