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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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zwingen zu wollen, daß man Alles wagt. Es giebtAugenblicke, welche es nothig machen, daß man seineganze Thatigkeit, wie im Spiele, wagen muß, umdavon Vortheil zu haben; aber es giebt auch andere,wo die Klugheit verlangt, daß man unthatig bleibt.

Ebb- S. 21.

Die Geschichte ist die Schule der Fürsten; siemüssen sich unterrichten von den Fehlern der vergan-genen Jahrhunderte, um sie zu vermeiden und umzu lernen, daß man sich ein System bilden und esSchritt vor Schritt befolgen muß, und daß derjenige,der sein Versahren am Besten berechnet hat, der ein-zige ist, der über diejenigen, welche weniger conse-quent als er handelt, siegen kann.

Ebd. S. 24.

Ein Fürst, dessen Einbildungskraft von dem himm-lischen Jerusalem erfüllt ist, verabscheuet den Staubder Erde; die Sorge für die Geschäfte halt man fürverlorne Augenblicke, die Grundsatze der Politik fürGcwisscnssachen; die Regeln des Evangeliums werdensein Militaircodep und die Jntriken der Priester wirkenauf die Berathungcn über den Staat ein.

Ebd. S. ZK.

Das deutsche Reick) ist machtig, wenn man dieMenge Konige, Ehursürsten und Fürsten betrachtet,