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der Jahrhunderte trotzen sollen, so tief begründetwerden, daß man sie nicht vernichten kann, ohne zu-gleich die festesten Stützen des Thrones zu erschüttern.
Aber Gebrechlichkeit und Hinfälligkeit find unzer-trennliche Charactere der menschlichen Werke. DieRevolutionen, welchen Monarchien und Republikenunterworfen find, haben in den unwandelbaren Ge-setzen der Natur ihren Grund; menschliche Leiden-schaften müssen die Triebfedern seyn, welche unauf-hörlich neue Decorationen auf dieses große Theaterbringen: die kühne Wuth der Einen muß das auf-heben, was die Schwäche der Andern nicht verthei-digen kann; die Ehrgeizigen müssen die Republikenumstürzen und Ränke bisweilen über die Unschuld tri-umphiren. Ohne diese großen Umstürzungen, vonwelchen wir reden, würde die Welt unaufhörlich die-selbe bleiben; es würden keine neuen Ereignisse sichzutragen; es würde keine Gleichheit zwischen denSchicksalen der Volker seyn: einige Volker würden im-mer civilissrt und glücklich und andre immer barbarischund unglücklich seyn. — Wir haben Monarchienentstehen und vergehen, Volker, so roh sie auch wa-ren, sich bilden und das Muster der Nationen werdensehen- sollte man nicht daraus schließen können, daßdiese Völker, wenn ich so sagen darf, eine ähnlicheRevolution erlitten haben, wie Planeten, welche inzehntausend Jahren den ganzen Himmmeisraum durch-