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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
Entstehung
Seite
31
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liefen und am Ende sich auf demselben Punkte wiederbefanden, von welchen! sie ausgegangen waren?

Ebd. S. 427.

Ein gut regiertes Königreich muß einer Familiegleichen, wo der Fürst der Vater, die Bürger dieKinder sind: Wohl und Wehe tragen sie gemeinschaft-lich; denn der Fürst dürste, wenn seine Volker un-glücklich sind, kein Glück kennen. Ist diese Verei-nigung fest geschlossen, so macht die Pflicht der Er-kenntlichkeit gute Bürger, weil ihre Vereinigung mitdem Staate zu innig ist, als daß sie sich davon tren-nen könnten: sie würden Alles zu verlieren und Nichtszu gewinnen haben.

Th. III. S. IS.

Die gewöhnlichen Geistlichen sind Don Qui.rotte,welcher in gewöhnlichen Ereignissen wunderbare Aben-theuer sah, oder wie jener berüchtigte Kriegsmann, derzu sehr mit seinem System beschäftigt, in allen Bü-chern, welche er las, Colonnen fand. Die meistenPriester durchspüren alle Werke der Literatur, alswären es theologische Abhandlungen: nur mit derTheologie erfüllt, sehen sie überall Ketzereien; daherkommen so viele falsche Urtheile und so viele, meisten-theils verkehrte angestellte Anklagen gegen die Schrift-steller. Ein Buch über die Physik muß mit einemphysikalischen Geiste gelesen werden; die Natur, die