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der crsteren ausmacht; denn in einem Lande, wo manHandelsleute, Ackerbauer, Kunstler, Soldaten, miteinem Worte Unterthanen braucht, ist es ausgemacht,daß diejenigen Bürger, welche eine Klasse von Men-schen zu vertilgen wünschen, gefährlich werden.
In den Monarchien ist die protestantische Reli-gion, welche Niemanden erhebt, ganz der Regie-rung unterworfen, während die katholische ein geisti-ges, sehr mächtiges und an Comploten und an Ran-ken gegen den bestehenden Staat des Fürsten frucht-bares Reich bildet; während die Priester, welche dieGewissen leiten, und die keinen andern Herrn alsden Papst haben, das Boll mehr beherrschen, als derFürst, welcher es regiert, und der Papst durch eineGeschicklichkeit die göttlichen Interessen mit menschli-chem Ehrgeiz zu vermengen, oft mit den Landesherrenin Opposition über Gegenstände gerathcn ist, welche
gar nicht in den Bereich der Kirche geHorten.
Ebd. S. 37«.
Alle Religionssectcn leben hier in Frieden undtragen gleichmäßig zum Wohle deS Staates bei. Esgicbt keine Religion in unscrm Lande, welchehinsichtlich der Moral von den andern sehr abwiche;daher können sie für die Regierung alle in gleichemRange stchn, welche folglich einem Jedem erlaubt,auf dem Wege, der ihm gefällt, in den Himmel ein-zugchen; alles, was man von ihm verlangt, ist ein