er alle Ausgaben auf das öffentliche Beste richten, undden Vortheil seiner Völker, soviel er nur kann, befördern.
Ebd. S. 218.
Ein geiziger Fürst ist für seine Völker ein Medi-cincr, der den Kranken in seinem Blute erstickenlaßt; der Verschwender hingegen tödtet sie durchAderlässen.
Ebd. S. 220.
Keine Sorge ist eines Gesetzgebers würdiger, alsdie für die Erziehung der Jugend. In einem nochzarten Alter sind diese Pflanzen für alle Arten vonEindrücken empfänglich. Wenn man ihnen Liebe zurTugend und fürs Vaterland einflößt, werden sie guteBürger, und gute Bürger sind der letzte Wall einesReichs. Wenn die Fürsten unser Lob dadurch ver-dienen, daß sie ihre Völker gerecht regieren, so ge-winnen sie unsere Liebe, wenn sie ihre Sorge auchauf die Nachwelt richten.
Ebb. S, 271.
Betrügerische Handlungen scheinen in der Politikerlaubt zu seyn, aber sie sind es nicht in der Moral,und genau genommen ist der Ruf eines Betrügersfür einen Fürsten eben so entehrend, als unvorthcil-haft für seine Interessen.
Ebb' S. 28!).