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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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aufgeklart als möglich scy, um für denselben in jedemFache eine Anzahl geschickter Unterthanen zu haben,die dazu fähig find, verschiedene Geschäfte, welcheman ihnen übertragen muß, mit Geschicklichkeit zubesorgen.

Ebd. S. 382.

Ich habe mich über alle Vorurtheile erhoben undFürsten, Konige und Vorfahren wie gewöhnliche Men-schen betrachtet. Weit entfernt, mich durch den Scep-ter verleiten zu lassen und meine Vorältern zu ver-göttern, habe ich kühn das Laster an ihnen getadelt,weil man auf dem Throne kein Astl finden darf.

Th. I. VI.

Ein Fürst ist der erste Diener und der erste Beamtedes Staates; er ist ihm Rechnung schuldig von demGebrauche, den er von den Einkünften macht; ererhebt sie, um vermittelst der Truppen, welche er un-terhalt, den Staat vertheidigen zu können, um sichdie Würde, mit der er bekleidet ist, zu erhalten, umgeleistete Dienste und das Verdienst zu belohnen, umunter den Reichen und Verschuldeten einigermaßenein Gleichgewicht herzustellen, um die Unglücklichenauf jede Art und Weise zu unterstützen, und um inallem,was dieGesammtheit desStaats überhaupt interes-firt, mit Kraft zu verfahren. Wenn der Fürst einen auf-geklärten Verstand und ein gutes Herz hat, so wird