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sehn, wie ein einfacher Bauer, oder im Fall er reichgenug wäre und selbst zu arbeiten nicht nö'thig hätte,würde er im Müsstggange leben, und sich mit etwasGewichtigem überhaupt nicht beschäftigen, eine Le-bensart, die eines jeden vernünftigen und mit einerSeele, die eines einigermaßen feinen Gefühls fähigist, begabten Wesens unwürdig ist. Er würde nurdarauf denken, seine Gelüste zu befriedigen und seinGeld und seine Zeit nur darauf verwenden, sich demLuxus und dem Vergnügen hinzugeben, welche füreinen Staat die gefährlichsten Laster sind, sobald siedie Oberhand gewonnen haben. Aber glücklicher Weisebefreiet ihn der Krieg davon, und das muß man freiheraus unter die Vortheile zählen, welche derselbe fürdie menschliche Gesellschaft haben kann.
Ebd. S. 259.
Die Justiz, Finanzen, Politik, das Militairmachen ohne Zweifel einer hohen Geburt Ehre; aberes würde Alles in einem Staate verloren seyn, wenndie Geburt vor dem Verdienste den Vorzug habensollte, ein eben so irriger, als abgeschmackter Grund-satz, dessen verderbliche Folgen eine jede Regierung
erfahren würde, die ihn annehmen sollte.
Ebd. S. 354.
Das wahre Wohl eines Staates, sein Vortheilund sein Glanz fordert, daß das Volk so gebildet und