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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
Entstehung
Seite
21
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Schwachen und Liebe zu allen haben, und in dieserWeise handeln.

Ebd. S. 20».

Wie, sollten die Menschen nur geschaffen seyn,um die Eitelkeit eines einzigen unter ihnen zu befrie-digen? Nein! Menschenblut ist zu schon, um injedem Augenblicke vergossen zu werden und um nurder Eroberungslust eines Fürsten zu dienen, den einfalscher Ehrgeiz verleitet. Nur die Nothwendigkeitrechtfertigt solch einen Schritt, und diese findet sichnur da, wo ein ungerechter Feind Versuche macht,ein unschuldiges Volk zu unterdrücken und einen Für-sten anzufallen, welcher ihn nicht beleidigt hat.

Ebd. S. 244.

Ja, ich sage es frei heraus, und stütze mich da-bei auf meine gerechte Sache: wer aus dem Kriegeein Gewerbe macht, in der fürchterlichen Absicht, umentweder seiner Eitelkeit zu genügen, oder sich Schatzezu sammeln, sollte ausgestrichen werden aus der Listeder menschlichen Wesen, und verdient nur die höchsteVerachtung, indem er die Schande der Natur ist.

Ebd. S. 24«.

Selbst der Adel wüßte nicht, was für ein Ge-schäft er ergreifen sollte, wenn ihm das Metier derWaffen fehlte; er würde sich zur Arbeit erniedrigt