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Künste zu beschützen und zu beobachten, ist ohne Zwei-fel das größte Vergnügen und derjenige unglücklich zunennen, welcher anderer bedarf.
Ebd. S. 7«.
Wenn irgend eine geschickte Politik sich dafür ent-schied, aus einem großen Reiche den Luxus zu ver-bannen, so würde dieses Reich in Schwäche verfallen;einen kleinen Staat hingegen würde der Luxus ver-derben ; denn da hier bei Weitem mehr Geld außerLandes gehn, als verhältnißmäßig einkommen würde,so müßte dieser zarte Körper gar bald an der Auszeh-rung darnieder liegen, und würde nicht ermangeln, all-mählig daran hinzusterben.
Ebd. S. 79.
Gute Fürsten betrachten diese so oft gerühmte Ge-walt über das Leben ihrer Unterthanen als die schwersteLast ihrer Krone. Sie wissen, daß sie so gut Menschensind, wie diejenigen, über welche sie richten sollen;sie wissen, daß Schaden, Ungerechtigkeiten, Beleidi-gungen sich ausgleichen lassen auf dieser Welt, aberein voreiliges Todesurtheil ein Uebel ist, das nie wie-der gut gemacht werden kann; sie schreiten nur zurStrenge, um eine unangenehmere Harte zu vermei-den, welche sie voraussehen, wenn sie anders handelnwollten; sie fassen diese traurigen Entschlüsse nur inverzweifelten Fällen, welche denen ähnlich sind, worin