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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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das Verbrechen hingegen sie nur unglücklich machenund zu Grunde richten kann.

Ebd. S. 42.

Es giebt kein Gefühl, welches unzertrennlichervon unserem Seyn ist, als das Gefühl der Freiheit;alle Menschen, von dem Gebildetsten an bis zumrohsten Barbaren, sind in gleichem Maße davon durch-drungen ; denn wir sind ohne Ketten geboren undwollen ohne Zwang leben. Dieser unabhängige undzuverlässige Sinn ist es, der in der Welt so vielegroße Männer gebildet und die republikanischen Staa-ten ins Daseyn gerufen hat, welche eine Art Gleich-heit unter den Menschen einführen und dieselben demNaturzustande näher bringen.

Ebd. S. 43.

Man wird wahrhaft freie Republikaner nie über-reden können, sich einen Herrscher zu setzen, wäre erauch der beste Herrscher; denn sie werden immer sa-gen, es sey viel besser, unter dem Ansehen der Ge-setze als unter der eigensinnigen Laune eines einzigenMenschen zu stehen.

Ebd. S. 4ti.

Der größte Theil der kleinen Fürsten, und na-mentlich die von Deutschland, ruiniren sich durch denim Verhältniß zu ihren Einkünften übermäßigen Auf-