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Ueber den Ursprung der von Pallas gefundenen und anderer ihr ähnlicher Eisenmassen, und über einige damit in Verbindung stehende Naturerscheinungen
Entstehung
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Es sind außer diesen voin Herrn Stüh erwähnten Nachrichten vonherabgefallenen Massen, noch viele andere vorhanden, von denen freylicheinige der alleren, wegen der damals herrschenden Unwissenheit und Leicht-gläubigkeit nicht sehr in Anschlag zu bringe» sind, aber doch auch ange-führt zu werden verdienen, da wegen Uebereinsiimmung mit den vorigen,welche unmöglich ein Werk des Zufalles seyn kann, zu vermuchen ist,daß dabei) etwas wahres zum Grunde liegen müsse»

6) PtiniuS (Inst. nur. II. 5 6.) erzahlt, daß inLueanien Eisen vonschwammiger Gestalt vom Himmel gefallen sey: das Eisen würde also,wenn die Erzählung wahr ist , mit den im folgenden zu erwähnendenMassen Ähnlichkeit gehabt haben, wo es ebenfalls von schwammiger Tex-nir ist»

e) Avieeirna erwähnt (bevm Averrhoes i. II. ^lereor. cazr. 2.)daß er einen zu Cordova in Spanien vom Himmel gefallenen schwefelhal-tigen Stern gesehen habe»

k) In Spangenbergs tülorcm. §axon» findet sich die Nachricht,daß zu Magdeburg nn Jahre 99g zwey große Steine im Donnerwetterherabgefallen sind, einer in die Stadt, der andere nach der Elbe zu in sfteye Feld»

Z) Hieron. Cardanus, der aber frcvlich auch unter die leichcalau-bigsten Schriftsteller geHort, erzählt (eis vmüer. rer. 1. XI V. c, 72)daß er selbst im Jahre 1510 habe 120 Steine vom Himmel fallen ge-sehen, unter denen einer 120 und ein anderer 6o> Pfund gewogen, sie sol-len meist eistnfarbig und sehr hart gewesen seyn, und nach Schwefel ge-rochen habe». Er bemerkt dabey, daß um z Uhr ein großes Jeuer amHimmel zu sehen gewesen, und die Steine nur 5 Uhr mit Geräusch her-abgefallen sind,, und wundert sich, wie eine solche Last von Steinen habe

kön-