Z. 152- 299
so erhalt man sofort die sechs erste» Formeln der Nr. VI. der angehäng-ten Tafel. Diese Formeln fuhren, wenn m und n ganze Zahlen sind,das gegebene Integral
/dx sin.">x cos."x,zuletzt auf die einfachen Formeln zurück:
/dX sin. x — — cos. x,
/dx cos. x — sin. x,
t^dx , ^
log. lang.-,
SIN. X 2
/ iang. x und
l sin. x cos. x
/dx tang. x — log. cos. x.
I. Ausdrücke der Form
dx sin/"x und dx cos."'xlassen sich sofort i utcgrire n, w enn ma n statt sio.'"x und cos^x dieoben (^.siy) gegebenen Werthe dieser Größen in SinuS und Cosinusder vielfachen Winkel x verwandelt.
Ist z.B. d^dx sin.^x gegeben, so hat man
sin.^ X ^ sin. X — ^sill. 3x, also auch/ — — ^ cos. X -s- ^ cos. 3x.
II. Eben so wird man
d)^ — /dx sin. inx cos. nxintegriren, wenn man nach einem bekannten Ausdruck setzt:
sin. inx cos. nx ^ sin. srn-s-n) x -s- ^ sin. sin — n) x.
Z. 1Z3. (Integrale /X (IvA. x)" . ä X.) Da das Produkt UVvon zwey veränderlichen Größen u und v das Differential gibt:d . uv udv vdu,
so hat man auch, wenn man von jedem Gliede dieser Ausdrücke dasIntegral nimmt:
/udv -n- UV — /vdu . . . (^),
Woraus folgt, daß in allen den Fällen, wo eines der beydenIntegrale
/udv oder /vdubekannt ist, auch das andere als gegebe» betrachtet werden kann. Diesesogenannte theilweise Integration, deren wir uns schon öfter