änderlichen Größen zu erhalten, wird man jede der Heyden vorherge-henden ersten Differentialgleichungen (X) und (X) wieder in Beziehungauf?, x und auf?, / partiell differenturen.
Differentürt man die Gleichung (X) in Beziehung auf ? und x,so gibt das erste Glied derselben, da nach dem Vorhergehenden <1^und cl)- constant ist,
/ -1" II X X -I - II X -I ?
und das zweyte Glied gibt
1^ / -1- II X . »X -1 ? "
und daher die Summe beyder Glieder
/cl-iiX / -I-I, xä? /'il-uX-I^ /-Ii-Xcl^?.
Differentürt man aber (X) in Beziehung auf 7,2, oder was
dasselbe ist, differentürt man (X) in Beziehung auf x, ?, indem man
bemerkt, daß (nach §.53, I.)
-1- ? -I - ? .. , ...
-—7- - - ist, so erhalt man:
ll^llx -lx-1), ^
/ -I- II X ^ -12 II X -I / -1- II X -I ? . /-lux -Ii?.
V^-1 x <1) ./ ^ X. kll' rl?/ -1X (.clxcl-1 ^
/cl^n X -I? -1?
-<-(??) rt-?7
Differentürt man endlich die Gleichung (X) in Beziehung auf /und ?, so erhält man
/-I- II X . / -I - II X -I ? /-I2 II X -I ?- /ä IIX il- ?
°...(xx),
und dieß sind die drey Differentialgleichungen der zweyten Ordnungvon der gegebenen endlichen Gleichung u^o. Eine solche Gleichungzwischen drey veränderlichen Größen hat also zwey erste und drey zweyteDifferentialgleichungen. Es ist leicht, dieß auch auf die Differential-gleichungen der höheren Ordnungen, und auf Gleichungen u —0 zwi-schen mehr als drey veränderlichen Größen fortzusetzen.
Da in diesen drey Gleichungen (XX), (XX) und (XX) nurdrei) Differential-Coefsicienten der zweyten Ordnung von der Größe ?vorkommen, so wird man sie durch diese drey Gleichungen bestimmenkönnen.
Man wird nämlich finden