Druckschrift 
Anleitung zur höheren Mathematik
Entstehung
Seite
169
Einzelbild herunterladen
 

z. VI. 169

Werths von VA und von »N in Heyden Linien dieselben scyn müssen,d. h. daß man, wenn wieder LL lr ist, die Heyden Gleichungen hat:

^ und

-I? Ü2), clz,. <l2z,-

Ii I ' , » » « ' Ii "I ^ I ' » » »

cl x 1 . 2 ct x- S x' 1 . 2 cl x^

Die letzte dieser Gleichungen, die sich in allen ihren Gliederndurch die Größe b dividiren laßt, geht, wenn man K unendlich kleinannimmt oder wenn man die Gränze dieser Gleichung betrachtet, in

<1 V tl

-^7 über. Durch diese Annahme von k> o vereinigen sich aber

die Heyden Durchschnittspunkte U und N in einen einzigen dl, und die-ser Punkt dl wird dadurch ein Berührungspunkt der Heyden Linie», oderdie Secante vi dl 3 geht in die Tangeute r dl D der Curve dl dl über,wie schon oben (§. yc>) gezeigt worden ist. Dieses vorausgesetzt, wirdman daher die Heyden Bedingungsgleichungen haben:

z? ^ und

ll il

lk x <t x^'

Ist nun die zwcyte Linie, deren Gleichung zwischen x> und ge-geben ist, eine Gerade, so hat man für sie

^ -s- lz, also auch ^7 ---- a,

also sind auch jene Heyden Bedingnngsgleichungen

^ a x -s- l, und

cl x

<1 v

woraus folgt l, ^ Dadurch sind also die Heyden Größen

a und I>, und somit die Lage der zweyten geraden Linie, welche dieerste in dem Punkte ÄI berührt, vollkommen bestimmt, und man hatfür die Gleichung dieser Tangente

in welcher x^, ) ^ die veränderlichen Größen der Gleichung sind, während

die Größen x, y und ^ ans der Gleichung der gegebenen Curve

UN genommen werden, und sich auf den Punkt ül dieser Curve be-ziehen, in welchen sie von der Geraden U'l' tangirt wird.

I. Daraus folgt sofort auch die Gleichung der Normale der