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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
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schicklichsten Gegenstände der Besteuerung dar, weil dkEcsammlcinnahmen unter samnuliche Staaten vertheiltwerden müssen, und es daher billig ist, daß die Steuer-beitrage der Untcrthanen mit der Theilnahme der Regie-rungen in einem ungefähren Verhaltniß stehn.

Hicher sind vorzüglich Eolonialwaaren, besonders Kasse»Zucker Und Gewürze zu rechnen.

d) In Ansehung dct Naturprodukte, welche Deutschland selbsterzeugt, und die auf größere Distanzen in den Han-del treten, wäre der deutschen ProdUction durch angemes-sene Eingangszolle ein billiger und mäßiger Bortheil zu-zuwenden. Es ist dabei zwar nur ein einseitiges Inter-esse befangen, besonders da manche PrsdUcte in einigenLandern hervorgebracht werden» in andern aber nicht.Wollte man aber hier in das Einzelne gehen» so dürft«es nicht schwer fallen, durch Beispiele darzuthuN» daß,wenn Man jene Rücksicht nimmt, eine Ausgleichung dctstreitenden Interessen sehr erleichtert wird» Und daß fürdie Vorlheile, welche ein allgemeines Mauthsystcrn denFabciklandern gewahrt, andere auf diese Weise ein Aequi-valent erhalten.

c) Von jenen Artikeln, die, wie Baumwolle, Farbstoffe w.ein Bedürfniß der Fabriken und ManufaclureN sind»sollten gar keine oder nur sehr Mäßige Zölle erhoben wer-den. England und Frankreich haben zwar auch solche Ar-tikel zum Theil hohen Abgaben unterworfen, sie sind aberin der Lüge» deM nachteiligen Einfluß, den dieselben üusdie Concurrenz ihrer Fabrikanten auf ausländischen Märk-ten ausüben könnten, durch eine Maßreget zu begegnen»die in deutschen Staaten, wenigstens in der ersten Zeitund so lange keine Anwendung finden, bis das neUe Sy-stem feste Wurzeln gefaßt hat. Jene Staaten crthcilennämlich bekanntlich für die ausländischen Maaren unterdem Namen von ckrsvvbscü Und jzritns» ck'L^iortstionangemessene Rückvergütungen»