selwirkung, ein vermehrter Absatz unserer Producte, der die Hülfs-quellen des Staats befruchtet.
Der Aufwand für die Handhabung des Mauthsyssems istein reiner Verlust; er wird relativ weit bedeutender scyn, alsdie Kosten unserer Zolladminisiration im Verhaltniß zu unfernZollgefällen im Zustande der Jsolirung; aber wenn man, ohne Rück-sicht auf die Zollerträgnisse, unfern Antheil an den Kosten dergemeinschaftlichen Einrichtung mit dem Aufwände vergleicht, dendie ifolirie Verwaltung verursachte, so wird wohl der Unterschiednicht sehr bedeutend seyn, da im Vereine die vcrhaltnißmäßiggeringere Ausdehnung der Grenzen die größere Kostbarkeit einerstrengcrn Bewachung minder fühlbar macht.
Was endlich die Theilung der reinen Zolleinkünfte nachdem Maßstabe der Volksmenge betrifft; so haben wir die Gründe,welche die Beforgniß einer Verkürzung in dein größern Vereinevermindern, bereits angedeutet. Klar ist wohl, daß die vondem äußern Gebiete des Vereines ganz eingeschlossenen Staatenin dieser Beziehung, wie in manchen andern, in ossenbarcmVortheile sind.
Zur Beurtheilung der Frage, ob alle Ursachen eines Re-venuen-Verlustes in ihrer Wirkung durch den hohen Tarifwohl aufgewogen werden? bieten nun selbst die Resultate derVerwaltung der beiden bisher bestandenen Vereine keinen festenAnhaltspunkt dar. Nack) dem Ergebnis; der bayerisch - würtem-bergischen Verwaltung würde uns ein sehr bedeutender Verlustdrohen; dagegen würden wir, von den Resultaten des preußisch-hessischen Vereines ausgehend, eher eine Vermehrung, als eineVerminderung des' Einkommens zu erwarten haben. Auf eingleich vortheilhastcs Verhaltniß läßt sich in dem größern Vereinenicht rechnen, theils in Betrachtung der ungünstigen; Resultateder bayerisch-würtembergischcn Mauthverwaltung, theils in Er-wägung des Einflusses, den der Verzicht auf die wechselseitigeBesteuerung auszuüben nicht unterlassen kann. Dagegen gewährtdie Vereinigung den Vorthcil einer größeren Sicherheit gegen den