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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
Entstehung
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Schleichhandel, und bei verstärktem Schutze ohne Zweifel aucheine relative Verminderung der Kosten.

Darnach mochten wir mit voller Sicherheit nicht behaup-ten, daß jedenfalls eine fehr bedeutende Schmalerung der Zoll-einkünfte eintreten werde.

Gleichwohl wollen wir auch Kiefen Fall unterstellen, umzu erwägen, welche Hülfsmirtel uns, wenn er wirklich eintretensollte, zu Gebot stehen.

Nicht zu laugnen ist, daß die Deckung eines bedeutendenAusfalls Schwierigkeiten darbieten würde, die nicht anders be-seitigt werden könnten, als durch die Vereinbarung mir denNachbarstaaten über ein möglichst gleichförmiges System der in-direkten Besteuerung, sowohl rücksichtlich der Objecto, als derHöhe der Abgaben. Dieses Bedürfnis ist schon in anderer Be-ziehung , nämlich zur Beseitigung der Erganzungs- und Ausglei-chungs-Abgaben im wechselseitigen Verkehre der Vereiusstaatcn,vorhanden, und in dem Zollvcreinigungsvcrtrage, der mit demKönigreich Sachsen abgeschlossen wurde, und wovon öffentlicheBlatter eine thcilweise Mittheilung gemacht haben, ausdrücklichanerkannt.

Unfern Nachbarstaaten gegenüber würde nun vorzüglicheine Abgabe, die Salzsteucr oder die Bestimmung des Salz-preises , den Gegenstand einer solchen wünschenswertsten Verein-barung bilden. Diese Abgabe, welche noch vor Kurzem imGroßherzogthum und in den Nachbarländern des Vereines in einemgleichem Salzpreise erhoben wurde, scheint uns unter der bezeich-neten Voraussetzung das zweckmäßigste Hülssmittel darzubieten.Welche Bedenklichkeiten man auch gegen die Besteuerung desSalzeS, als ein nothwendiges Lebensbedürfnis, als ei» Bedürf-nis der Viehzucht und mancher Fabrikalionszweige, hegen mag,so wird man gegen das Interesse der gesammten Produktion unddes Handels des Landes, welches sich an die Frage über dieZollvereinigung knüpft, die Nachtheile einer Erhöhung des Salz-preises um 4-1 Kreuzer, um die es sich im äußersten Falle