werden soll, vielmebr erleichtert wird, in Vergleichung mit demfrüher bestandenen und erst neuerlich abgeänderten badischcn Tarif.
2) Nicht minder günstig erscheint das Resultat in Be-ziehung auf die Ausfuhr unserer Fabrikate, die inde» Vcreinslandern mit bedeutenden Zöllen belegt find. Ver-schiedene Zweige unserer Fabrikate hangen ganz innig mit Un-sen» Ackerbau zusammen, und ihr Aufblühen äußert daher zu-gleich einen wohlthatigcn mittelbaren Einfluß auf die Lage desLandmannes.
3) Die Einfuhr von Naturprodukten ausden Verein slände rn könnte nur rücksichllich des Weines Be-sorgnisse erregen, welche vorzüglich die unteren Thcile des Lan-des treffen. Dieser Nachthcil, der in einem beschrankteren Ver-eine mit Barer» und Würtemberg bedeutender wäre, verringertsich durch die Eröffnung des u n t e r rh e in i sch e n Marktes fürdie überrheiner Weine, und wird überwogen durch den erleich-terten Absatz der Producta jener Gegenden unseres Landes, woder Weinbau einen Hauptzweig der Bodencultur bildet, nämlichim ehemaligen Main- und Tauberkreise, im Seekreisc und imober» Lande auswärts von Dffenburg. Dabei ist aber noch einesUmstandes zu gedenken. An die W ei np r o d u c t i o n knüpftsich ein gewinnreicher Handel, der seinen Sitz in den nahergelegene» kapitalreichern Städten aufschlagt. Der Großhandelmit dem Productc des rheinbayerischen Weinbaues hatte früherftinen Haupksitz in Mannheim und in einigen benachbartenStädten. Ein solcher Handel ist mit hohen Eingangszöllen un-verträglich, und daß selbst die Gestaltung von Transitkellern keingenügendes Auskunftsmittel darbietet, wird Jeder zugeben, derdie Natur jenes Products und die Bedingungen erwagt, unterwelchen eine abgabenfreie Lagerung gestattet werden kann.Die durch den erschwerte» Absatz unserer Weine herbeigeführtenhöheren Eingangszölle von fremden Weinen, so wie die in an-