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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
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stellung glauben wir zugleich über die Rälhiichkeit ums Beitrit-te! zu dem großem Vereine Licht verbreitet zu haben.

Sollten wir das Bedürfnis! und die Vortheile einer sol-chen Verbindung an und für sich einer nähern und ausführlichemBetrachtung unterwerfen, so würden wir gröfitentheils nur zuwiederholen haben, was der beigcdruckte Aufsatz enthalt.

Doch wollen wir noch versuchen, die vorliegende Frage un-ter einige Hauptgesichtspunkte zu bringen, und in allgemeinenUmrissen das Mannigfaltige zusammenzufassen, welches ihre Be-leuchtung von verschiedeneu Seiten darbietet,

Sie hat eine politische, eine st a a tsw i r th sch a fo-iiche, eine finanzielle und. eine moralische Seite.

Daß eine Verbindung mehrerer Staaten , welche ihre ma-teriellen Interessen so innig verwebt, unvertraglich ist mit demGedanken, daß ihre äußere Politik sie jemals in eine feind-selige Stellung gegen einander bringen könnte, ist wohl keinZweifel. Ein verstärktes Band des Friedens und des wechselsei-tigen Vertrauens zu knüpfen, eine neue, auf feste Grundlagengegründete Garantie ohnehin schon bestehender Verpflichtungen zuerhalten, kann nur erfreulich scpn. Am wenigsten wird manbeklagen, daß keine Scheidewand den Norden Deutschlands vomSüden trennt.

Nur eines ist zu wünschen, daß nämlich den übrigen Bun-desländern gegenüber jede lhunliche, mit wesentlichen Interessenvereinbarliche wechselseitige Berücksichtigung eintrete. Verabre-dungen dieser Art werden nicht schwer fallen, und von überwie-genden! Nutzen sepn, wenn sie insbesondere eine gegenseitigeVerpflichtung zur Vernichtung des Schleichhandels und Earan-ticen für solche Zusagen zur Grundlage erhalten.