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Aber schon find Bedenklichkeiten laut geworden ühör eineVerbindung mit größeren Staaten, welche nicht die gleichen con-stitutionellen Einrichtungen, wie wir, besitzen. Man gibt sichdie Miene, für unsere junge Verfassung Gefahren wahrzuneh-men ; aber im Ernste wird Niemand eine solche Besorgnis hegen;weder die Erfahrung, noch die natürliche Verkettung von Ur-sache und Wirkung leiht hiezu den mindesten Grund. Wir sahenseit Jahrhunderten deutsche Staaten mit landstandischen Verfas-sungen und ohne solche Verfassung, monarchische Staaten undfreie Städte mit aristokratischen und demokratischen Institutio-nen, weltliche und geistliche Staaten neben einander in engerVerbindung, Jeder wurde auf seine Weife regiert, ohne daßaus dieser Verschiedenheit der Formen für den einen oder anderneine Störung entstanden wäre. Mit der innern Politik hat dieZolleiurichkung nicht das Mindeste geniein; solche Einrichtungenbestehen aus ganz gleiche Art in allen Staaten, welche Regie-rungsformen sie auch haben mögen, Bayern, Württemberg, diebeiden Hessen haben die gleiche Verfassung, wie. wir, und wer-den sie durch Alles, was das Wohl ihrer Lander befördert, nurHefestigen, nicht erschüttern.
12.
Von der st a a ts w i rth scha ft lich cn Seite die Fragebetrachtend, hat man die Natur und die Wirkung eines Systemszu erwägen, welches in jammtlichcn Ländern, die der Vereinumfaßt, den wechselseitigen Austausch ihrer Naturerzeugnisse undder Producte ihres Kunst- und Gewcrbfleißes von alten Zöllenbefreit, dagegen fremde Fabrikate und überseeische Erzeugnisse,vorzüglich die verzehrbaren Eolonialartikel mit höhcrn Einfuhr-abgaben belastet, als sie bisher nach unserm Zolltarif getragenhaben. Der Einfluß eines solchen Systems auf den ökono-mischen und finanziellen Zustand des Landes kann nachverschiedenen, im Streite liegenden Principicn beurtheit werden,während die streitenden Theile in Beziehung auf die Räthlichkeit