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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
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wir bereits angestellt, (Abs. 4 und 9.) Von selbst hervor, daßeine Theilung der Gesammteinkünfte nach dem Maß-stabe der Volksmenge in dem größern Vereine nicht mit gleicherVerkürzung, wie in dem früher beabsichtigten Vereine, verbun-den seyn würde. Die Verhältnisse, welche in dieser Hinsichtbeachtet zu werden verdienen, sind in den verschiedenen Landernmehr oder weniger verschieden. Die Lage der Länder, die Zahlund Bevölkerung der Städte im Verhältnis zu dem plattenLande, Sitten, Gewohnheiten des Volkes haben unstreitigeinen wesentlichen Einfluß auf das Produkt der Zölle auf jedemgegebenen Markte. DaS Großhcezogthum wird im Ganzen ge-nommen einen der fruchtbarsten Thcile des Gebietes bilden;weit mehr als in manchen andern Ländern sind die besteuertenGegenstände, welche in größerm Umfange sonst nur zu den Be-dürfnissen der Stadter gehören, auf dem Lande verbreitet. DieLebhaftigkeit des Verkehrs, die Menge der Reisenden und Frem-den , die Zahl und Frequenz der Bäder sind andere bcachlungs-werthe Momente. Allein den nördlicher gelegenen Ländern ge-genüber, ist der Einfluß der zum Theile noch günstigem Lagedieser Märkte, ihres größeren Geldreichthums, ihrer nähern Be-rührung mit dem Weltmarkte nicht zu verkennen. Sie findenihre Aequivalente in der freiem Bewegung ihrer blühendemIndustrie. Für uns aber erscheint die, ohnehin nie als ent-scheidend betrachtete, Frage über jenen Maßstab in der größernVereinigung um so mehr von untergeordneter Bedeutung.

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19) In den mannigfaltigen Beziehungen, die wir hierangedeutet, scheint uns nun eine wesentliche Verschiedenheit zubestehen zwischen dem früher beabsichtigten Vereine, welchemauf die dargebotenen Grundlagen beizutreten, die Interessen desGroßherzogthums abmahnten, und dem großem Vereine, dersich zu bilden im Begriffe steht. Durch diese vergleichende Dar-