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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
Entstehung
Seite
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Einsichtsvollen Tcwerbsleuten entgeht es nicht, daß einSystem, weiches alle Erzeugnisse des Kunstfleißes mehr oderweniger mit Einfuhrzöllen belegt, auf einem beschrankter» Mark-te leicht einer ganzen Reihe von Zweigen, die man begünstigenwill, statt nützlich zu Heyn, vielmehr nachthcilig wird. Jegeringer der Umfang eines Marktes, desto größer ist die Zahlder Productionszwcige, für welche die, zu ihrem Gedeihen vor-theilhaften natürlichen Bedingungen auf diesem Markte nichtvorhanden sind. Nun gehören aber manche Erzeugnisse desKunstfleißes wiederum zu den Bedürfnissen der Productionin andern Zweigen, und die Gunst, die man den letztern erweist,wird leicht durch die Nachtheile einer Verthcuerung jener Be-dürfnisse aufgewogen; so daß leicht der scheinbare Schutz sichim letzten Resultat in einen Nachtheil auflöst, der ihnen ohn-erachtet des Zolles selbst auf dem eigene» Markte die Eoncur-renz erschweren kann, jedenfalls aber in der allgemeinen Mit-bewerbung auf dritten Markten fühlbar wird.*)

») Dieser wechselseitige Einfluß der verschiedenen Productions-zweige auf einander ist von der höchsten Bedeutung. Keinanderes Land konnte in dieser Hinsicht ungestraft so rücksichts-los verfahren als Großbritanien, weil dort für die meistenFabrikationszweige günstige natürliche Bedingungen ihres Be-triebes vorhanden sind. Nur die Kornbill bringt der Manufak-lurindustrie durch ihren mittelbaren Einfluß auf den Arbeits-lohn einen Nachtheil, der wohl in manchen Zweigen denWerth des Schutzes überwiegt, den sie auf dem einheimischenMarkte gegen fremde Concurrenz finden.

Frankreich bringt der Beförderung seiner Eisenfabrikalionein Opfer, das eine Reihe anderer Zweige, und mittelbarfast alle schmerzlich empfinden. In Großbritanien, wo ausder nämliche» Mine Steinkohlen, Erzstufen und Flußspathhervorgebracht werdcu, beträgt auf den Eisenwerken der Mit-telprcis von t<XX> Kubikfuß Eisen 57! Franken; Frankreich

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