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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
Entstehung
Seite
36
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7.

6) In einem wesentlichen, für Baden höä>st wichtigen'Pu nkte tveicht das preußische System von dm Tarifen ob, diebei frühern Verbandlungen in bestrittener Frage standen. Das-selbe gewahrt eine weit größere Freiheit für die Ausfuhr derr o h c n E r z e u g n i sse des Bodens. Eine scheinbar geringeAbgabe wird durch das Verhä tniß des Volumens oder des Ge-wichts der rohen Erzeugnisse zum Werthe derselben für denProducenten, und durch die Masse der Produkte, die wir,von dem Lauf der Gewässer begünstigt, fernhin verfenden, in il-rem Totalbecragc für die Gesammthcit auf lästige Weisefühlbar. .In dieser Beziehung und namentlich in Beziehungauf die b e sondern Interessen unserer Produttion verschwin-det in dem großen Vereine eine Besorgnis, die mit Recht beiden frühern Verhandlungen große Bedenklichkeiten erregte.

8.

7) Ein mit hohen Zolltarifen unzertrennlich verbundenerNachtheil, die Größe des unfruchtbaren Aufwandes zur Siche-rung der Wirksamkeit des Gesetzes vermindert sich in dem grcßernVereine in bedeutendem Maas, wahrend man zugleich an Si-cherheit gegen ein noch größeres Uebel, den Schleichhandel, ge-winnt. Wir sehen, daß die Kosten der Verwaltung und derBewachung der Zollgrenzen in dem bayerisch - würtembergischenVereine ^ der Einnahme hinwegnchmen, und dennoch lassendie Resultate der gemeinschaftlichen Verwaltung keinen Zweifelüber die Mangelhaftigkeit der Schutzanstaltcn. Daß mit demUmfange des Marktes die Kosten einer gleich wirksamen Be-

gönnen die am meisten begünstigten Eisenwerke eine solcheQuantität nicht unter 95^ Franken verkaufen. DaS Eise» istaber ein Artikel, dessen Preis auf die Productienskosten fastaller Erzeugnisse eine» mittelbaren Einfluß ausübt.