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system errungen werden mögen, auch um so leichter zu er«warten.
Wer, in der Schule der Erfahrung erzogen, die Schwie-rigkeiten kennt, welche die gewonnene bessere Einsicht findet,fehlerhafte, tiefgewurzelte Einrichtungen hinwegzuräumen, wirdsich der chimärischen Hoffnung nicht überlassen, daß im Verkehrder Volker das Prinzip der Freiheit so bald zur unbedingtenHerrschaft gelangen werde. Er wird selbst die überwiegendenNachtheile nicht verkennen, die in jenen Landern, welche seitlange her den Grundsätzen des Merkantilsystems huldigten, miteinem raschen Uebcrgang von dem Zustande der Beschränkungzu einem System verbunden waren, das auf die Leitung undauf den Schutz der Produktion verzichtet, und durch die Zolleohne fühlbare Belästigung des Handels nur ein mäßiges Ein-kommen für die Finanzkasse zu erlangen, oder etwa nur denEinfluß einer ungleichen Besteuerung der Produktion im eigenenund fremden Lande auf die Preise gewisser Artikel auszugleichensuchen würde. Allein er weiß auch, daß der einmal begonneneKampf der guten Grundsätze nimmermehr ruht, und eine a l l-mählige Ausbreitung ihrer Herrschaft nicht bezweifelt wer-den darf.
In Vergleichung mit den Duanensystemcn der größerneuropäischen Staaten, neigt sich das preußische bei weitem ammeisten zu den Prinzipien der Freiheit; die Anerkennung einergesunden Handelspolitik offenbarte sich dort in wesentlichen Ver-änderungen, welche die frühere Gesetzgebung erfahren, so wiein den Vereinbarungen mit andern deutschen Ländern, welcheder neuesten Zeit angehören.
Eine Geneigtheit zu mildernden gegenseitigen Con-ccssionen lassen in dem bedeutendsten Handelsstaat Europas,der früher allen übrigen mit Beschränkungen der mannigfaltig-