aber klar, daß es sich hier nicht um ein sin anzielt es Opferjener Art handelte, das nothwendig mit jedem Zollvereineverbunden ist, und das in dem Verluste der Zölle besteht, wel-che von dem wechselseitigen Verkehr der vereinten Lander erho-ben wurden. Diesen Verlust beklagen, hieße eben so viel, alsdie Freiheit des Verkehrs als ein Uebcl betrachten; er ist nurfür die Finanzkasse vorhanden; was ihr entgeht, bleibt in denTaschen der Steuerpflichtigen, und befruchtet die Quellen, wor-aus die Regierung ihre Bedürfnisse fchöpft.
Indem sie eine Besteuerung aufgibt, welche diese Quellenur zu hausig verstopft, wird es ihr um so leichter, ihre Be-dürfnisse zu erheben. Allein ganz anderer Natur ist jener Ver-lust, der durch eine Verkürzung bei der Theilung entsteht.Wenn wir für einen verhältnismäßig größcrn Theil unsererProduktion ausserhalb des Vereines unsern Ansatz suchen, einenverhältnismäßig größern Theil unserer ConsumtioN durch fremdeEinfuhrartikel befriedigen müßten, von den' hievon fallendenZöllen aber einen kleinern Theil zugeschieden erhielten; so wäredies ein reiner Verlust für die Gesammtheit der Steuerpflichti-gen. Ei» solcher Verlust droht uns nicht, wo eine hinlänglicheEoncurrenz uns die Befriedigung unserer Bedürfnisse, ohne alleoder doch ohne sehr fühlbare Preiserhöhung sichert, wo die Zölledie Wahl der Eonsumentcn auf dem von der Mauth eingeschlosse-nen Gebiete in der großen Mehrheit der Falle festhalten undihre Wirkung, als zahlbare oder fällige Steuer, auf das Gebietder Mode, des Geschmackes oder seltener Geschicklichkeit in einenengern Kreis sich einschränkt.
6.
5) So wie die Nachthcile einer höhern Besteuerungfremder Erzeugnisse des Kunsifleißcs in dem größern Marktge-biete sich in ungleich niederm Grade äussern, so sind die Vor-th eile, welche nach den Umstanden durch ein strenges Mauth-