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Es ist nun wohl nicht zu verkennen, daß selbst dem großenVereine gegenüber die Vortheile unserer geographischen Lagenicht verloren geben, daß unser Land an drei schiffbaren Strö-men gelegen, einer freien Communicarion mir dem Weltmarktesich erfreuet, daß wir die Verbindungen zwistchen dem südwest-lichen Deutschland und Frankreich, einem Theile der Schweiz ic.beherrschen, daß bisher schon die Manchen der beiden Vereinemit ehngesähr gleich hohen Tarisen an unfern östlichen undwestlichen Grenzen unser» natürlichen Handelsverkehr hemmten,und jeder Verkehr, den andere Staaten nicht ihres eigenen Vor-theils wegen gestatteten, uns erschwert, nichts desto wenigeraber unsere Lage keineswegs Hülflos war; wir verkennen nicht,dm unser Zustand, durch eine Vereinigung der beiden Gebiete,welche das Großherzogchum im Norden und Osten begrenzen,im Wesentlichen nicht verschlimmert wird, daß die Wirkungender Beschrankungen, die wir bisher empfanden, ohngefahr die-selben bleiben, es mag der preußisch . hessische Tarif, oder derbayerisch - würtembergische, oder jeder andere, der, wie beide,ein gewisses Maaß überschreitet, an den Grenzen dieser Nach-bar,gelten. Allein nicht die Möglichkeit in dem Znstandede Ist .ung, ohne wesentliche Verschlimmerung unserer Ver-st.,,.niisse, zu verharren, kann als entscheidend betrachtet wekdcn.
Wir haben vielmehr uns die Frage vorzulegen, ob nichtdieser isolirten Stellung, dem Vereine gegenüber, der Beitritt zude selb, selbst auf die Bedingung eines höher» MauthtarifS
vorzuziehen sey f
Wir glauben diese Frage nicht besser beantworten zu kön-nen , als wenn wir unsere Leser, unsrer bereits erklarten Absichtgemas, auf ein schon bekanntes Feld führen, und ihnen ineinfal r Eeg-nsätzen zeigen, wie in dem größern Vereine alleWortheilc, die man bei den früher» Versuchen zu erstrebenrachtete, ungleich beträchtlicher erscheinen, und die Nachthcile