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II.
Uehcr vcn Bnrntt Badens zu dein größeren Zoll«Vereine.
t.
Wir wenden uns nun zu der Frage, ob die Gründe, we!6)eBaden abhalten mußten, dem bayerisch - würtcmbergischen Ver-eine beizutren, auf gleiche Weise dem Anschlüsse des Großher-zogthumS an den größern Verein entgegenstehen, in welchen inebeiden bisher bestandenen Vereine sich auflosen sollen?
Diese Frage entschieden mit - Nein ! zu beantworten, ken-nen wir keinen Augenblick Bedenken tragen,
Jener Verein gewahrt, was in unfern eifrigsten Wünschenlag, von dem Augenblicke an, da wir zum erstenmal die Lagedes deutschen Handels zum Gegenstand unserer ernstern Betrach-tungen machten. Er entspricht im Wesentlichen den Ansichten,die wir bereits vor 14 Jahren über das wirksamste Heilmitteleines beklagenswerthen Zustandcs uns angeeigner hatten, undalle Versuche, die zu theilwciser Wilderung desselben gemacht wer.den, dienten nur dazu, unsere Ueberzeugung zu bestärken, daßnur ein Verein, der alle Bundesländer, oder wenigstens diegroße Mehrheit, in einem weitausgedehnten, abgerundeten Markteumfasse, eine befriedigende Hülfe gewähren könne.
Die Gebiete der vereinten Staaten bilden in ibrer Ge-sammtheit bereits einen Markt von mehr als WMill Einwohner.Mehrere andere Landern stehen im Begriffe, beizutreten, oderhaben ihren Beitritt schon erklärt, und nur wenige befinden sich,wie Baden, in einer Lage, welche eine Wahl gestattet.
Wie früher, so konnte uns auch jetzt nur die Höhe derZolltarife vom Beitritte abhalten.