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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
Entstehung
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schicdenheit der Interessen es war, die eine Ausgleichungverhinderte, ist durch die Verhandlungen selbst in ein klaresLicht gestellt werden, und die Hoffnung, auf die Grundlage nied-riger Zölle mit den östlichen Staaten den Verein zu Stande zubringen, konnte Baden nur in Betrachtung der B. "tH ile näh-ren , welche für jene Staaten die Arrendirung ihres Marktesund überhaupt die Lage des Großhcrzogthums darbet.

Die Verschiedenheit der Interessen zeigte sich vorzüglichBayern gegenüber.

Bayern erhob schon seit längerer Zeit höhere Zölle, undmußte daher besorgen, durch die Vereinigung auf die Grund-lage geringerer Abgaben einen Revenuenverlnst zu erleiden.

Höhere Abgaben erforderten kostbarere Anstalten und Ein-richtungen; diese bestanden bereits in Bayern , und nahmen überein Viertlet der Einnahmen hinweg. Eine wohlfeilere Organisa-tion und Einrichtung würde auf eine Reihe von Iahren keineErleichterung gewahrt haben; manche kostbare Anstalten, zweck-mäßig eingerichtete Hallen, Grcnzzollhauser ?c. waren inmalvorhanden, und die Angestellten, welche entbehrt werden konn-ten, würden Ruhegehaltc angesprochen haben.

Dagegen würde in Baden, das bisher nur etwa ll^Proc.Administralionskosten auswendete, der in Folge höherer Zollab-gaben erforderliche Mehraufwand, als eine neue unfruchtbareAusgabe erschienen sey.

Eine eigene Schwierigkeit lag in Beziehung auf das La-gerhaussystcm darin, daß in Bayern der Handel mehr in grö-ßern Städten concentrirt, in Baden dagegen in klcinern S.a >nund selbst in Dörfern zersplittert ist; wahrend B.t .rn nur35 Lagerhauser hatte, bestanden im Großhcrzogthum ecliche und