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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
Entstehung
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Ein solcher Verein wäre stark genug gewesen, um ange-messenen Schuh zu gewähren, und hatte durch die Größe desMarktes jedem einzelnen Staate Vorthcile gewahrt, welche un-vermeidliche Unbequemlichkeiten und Nachtheile cinrS gemeinsa-men Systems weit überwiegen konnten.

Ja er konnte noch zu einem weit bessern Ziele, zu einergrößern Freiheit des allgemeinen Handelsverkehrs führen; dabeim ernsten Bestreben, die Grundsatze der Reciprocitat zumVortheile der Freiheit geltend zu machen, einem Vereine, dereinen Markt von solchem Umfange beherrschte, glückliche Erfolgenicht leicht fehlen konnten.

2.

Der Kongreß endigte, ohne eine Aussicht auf die Ver-wirklichung einer solchen größern Verbindung z« eröffnen.

Ueber die Gründung eines Vereines von geriugerm Um-fange kam aber zwischen Bayern, Würtembcrg, Baden, Hessen-Darmstadt, den grofiherzoglichen und herzoglich sächsischen Hau-sern, Nassau und den fürstlich reitssischen Landern unterm INMai 1820 eine Vereinbarung zu Stande, welcher später Chur-hessen und einige andere kleinere Staarcn beitraten.

Diese Uebereinkunft bildete die Veranlassung und Grund-lage der Darmstädtcr Verhandlungen.

Die meisten jener Länder besteuerten sich wechselseitig inihrem Verkehre; alle, ohne Ausnahme, litten unter dem. Druckeder Zollmaßregeln größerer Staaten«

Das Uebel der wechselseitigen Besteuerung zu entfernen,schien nicht schwer zu fallen. Wollte man auf die Annahmeeines Prohibitivsystems, oder eines den Grundsätzen dieses Sy-stems sich nähernden Zolltarifs verzichten; sa blieb jedenfalls,