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dich nichts davon abwendig machen, weder Furcht nochLust, weder zeitlicher Schaden noch Vortheil, weder Feind,schaft noch Freundschaft der Welt, weder Spott nochEhre, weder Tadel noch Lob, weder Drohung noch Lo-ckung. Bekämpfe muthig alle Hindernisse und Schwie-rigkeiten, sei stark in dem Herrn und in der Macht sei-ner Stärke. Bleibe fromm und halte dich recht, denneinem solchen wird es zuletzt wohl gehen; seinEnde wird Friede sein, und Ende gut alles gut. Kostetes ihm hier auch Kampf und Streit, Mühe und ArbeitUnruhe, Aufopferung und Verleugnung, geht es auchoft auf dem Wege der Gottseligkeit durch harte Prü-fungen, der Ausgang wird doch herrlich und selig, dasEnde Friede, Eingang in di. Wobnungen des ewigenFriedens sein. Alles muß einem solchen hier schon zumBesten dienen und der Tod für ihn Gewinn sein. Esverlohnt sich also der Mühe, fromm zu werden undfromm zu bleiben, denn einem solchen wird es zuletztund in alle Ewigkeiten wohlgehen. Er ist auch im Todegetrost und fährt in Frieden heim.
Die Wahrheit dieser Worte Davids: Bleibe frommund halte dich recht, denn einem solchen wird es zuletztwohl gehen; sehen wir an unserm erniedrigten Heilandin seinem Tode vollkommen bestätigt. Er blieb frommund hielt sich recht, aber sein Ende wurde auch Friede.Seine Feinde verspotteten sein Vertrauen auf Gott, abersie konnten es ihm nicht wegspottcn, es machte ihn inseinem Tode getrost und froh. Freudig und getrostkonnte er am Ende seines Lebens ausrufen: Vater, ichbefehle meinen Geist in deine Hände.
Luc. 2Z, 46.
„Und Jesus rief laut, und sprach: Vater, ich befehlemeinen Geist in deine Hände!"
Noch betrachten wir unfern Jesum auf dem letztenSchauplatz seiner Leiden, auf Golgatha an seinem Kreuze.Aber alle seine Leiden, die nach dem Rath und Worte