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Astronomie.
VIII.
ihrigen gleichkommenden Bewegung mit fortgeführt;aber alsdann fangen sie an, sich derselben zn nahern,oder, waS auf eins hinaus kommt, ihre Bewegungin der Länge nimmt ab, und die Sonne gewinnt denVorsprang. Sobald diese Annäherung beginnt, wirdihre Anwesenheit über dem Horizonte nach Sonnenun-tergang taglich kürzer, bis sie endlich untergehen, chenoch die Dunkelheit so weit gediel,en ist, um sie er-kennen zu kbnuen. Eine Zeitlang sind sie nun gar nichtsichtbar, außer in sehr seltenen Fallen, wo sie vorder Sonnenscheibe als kleine, runde,scharf begrenzte, s ch w a rz e F l e ck e vorüber-gehen, welche in ihrem Aussehen von dem der Son-nenflecke ganz verschieden sind (Art. 330). DieseErscheinungen nennt man auf eine bezeichnende WeiseDurchgänge der betreffenden Planeten durch dieSonne, und sie finden Statt, wenn die Erde geradedurch die Knotenlinic derselben geht, wahrend sie selbstsich an diesen Stellen ihrer Bahnen befinden, geradeso, wie in der Erklärung, welche wir (Art. 35S) voneiner Sonncnfinsterniß gegeben haben. Nachdem sieauf diese Weise eine Zeitlang unsichtbar gebliebensind, kommen sie an der andern Seite der Sonne wie-der zum Vorschein, zeigen sich anfangs nur einigeMinuten lang vor Sonnenaufgang, allmählig aber im-mer länger und langer, je mehr sie sich von der Sonneentfernen. Um diese Zeit haben sie eine rasche rück-läufige Bewegung in der Länge. Bevor sie indessenihre größte Elongation oder Ausweichung erreichen,werden sie am Himmel stationär; aber ihr Zurückwei-chen von der Sonne dauert durch das Fortrücken derletztern in der Ekliptik noch fort, wobei die Sonne siefortwährend hinter sich zurückläßt, bis sie ihre Be-wegung umkehren, und wieder recht läufig werden,wo sie dann bald hinlängliche Geschwindigkeit erlange»,um die Sonne wieder zu überholen, in welchem Augen-blicke sie ihre größte westliche Ausweichung er-reicht haben; und auf diese Weise wird eine Art os-cillirender Bewegung unterhalten, während das allge-meine Fortschreiten in der Ekliptik fortbesteht.