Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
265
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Vibration deS Mondes.

Trauslocatiou aller Feuchtigkeit auf der Oberfläche desMondes, von dem Punkte unter der Sonne nach dementgegengesetzten hin, durch eine Destillation im lns t-leeren Ran ine bewirken; nach Art des kleinen, un-ter dem Namen Cryophorus bekannten ^»snnmen-tes. Die Folge davon muß absolute Dürre unter iiisenkrechten Sonne, beständiger Anwuchs von Reis >nder gegenüber liegenden Region, und vielleicht eineschmale Zone von flüssigem Wasser an dem Rande dererleuchteten Halbkugel scyn. Es wäre alio mogln.),daß Verdunstung einerseits und Verdichtung ande>cr-scitö bis zu einer aewissen Greiise^ ein Gleichgewicutder Temperatur erhalten und die andersten Ertrcme bei-der Eliinate milder» können.*) . r e

36-ä) Ei» Kreis von einer Sekunde imser, von der Erde ans auf der Oberfläche desgesehen, enthält etwa eine englische Quadratlneue. v i»

Fernrohre müssen deshalb »och sehr vervollkommnet nor-den, ehe wir daran denken dürfen, Spuren von Um-wohnern zu erkennen, die sich etwa durch kM'ban (,oder durch Veränderungen an der Oberflache deodens kund geben. ES mnsi indessen bemerkt werden,daß, wegen der geringen Dichtigkeit der Stoße ansdem Monde und 'wegen der vcrhältnißmapig geringe»Schwere der Körper auf seiner Oberfläche -.^iekclkrafc dort sechsmal weiter reicht, als auf derum das Gewicht der Körper zu überwinden, --"'gendes Mangels an Luft scheint es gleichwohl unmo.gtlcyzu sei?», daß eine unserem Erdcnleben analoge Hmmauf dem Monde bestehen könne. Man kann nirgemvauf dem Monde die geringste Spur von Vegetation,oder die geringste Veränderung der Oberfläche beimmken, die sich mit gutem Grunde einer Verankerung rerJahreszeit zuschreiben ließe.

5) Man sehe über diese hypothetischen Gegenstande auch dieAnsichten Schröters in dessen Pekanntem Werke. ,.Selcnotopograpbischc ssragniente zur genauerenKenntniß der Mondflächc."