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3 (1836)
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Astronomie.

Cap. VI.

man bei mir geringer Kenntuiß der Arithmetik denfraglichen Boge»; so wie auch die Zeit berechnen, inwelcher er vom Monde beschrieben wird; und da dieseder Ueberschnß des synodischen über den siderischen Um-lauf ist , so bekommt man für ersteren 29 Tage 12 Stun-den 44 Minuten 2,87 Sekunden.

354) Wenn der Mond in ^ (Fig. 48.) steht (oderwenn es Neumond ist), und die Nige der Knoten derMondsbahn es gestattet, so sängt er einen Theil odersämmtlicbe Sonnenstrahlen auf und verursacht dadurcheine Sonnenfinsterniß. Steht er dagegen in lZ, (oder istes Vollmond,) so wird die Erde 0 die Strahlen derSonne auffangen und einen Schatten auf den Mondwerfen, wodurch eine Mo n d s fi n sie r n i ß entsteht.Und dieses stimmt mit der Erfahrung vollkommen über-cin, indem letztere Finstcrniffe zu keiner andern Zeit,als der des Vollmondes, eintreten. Aber nock weitmerkwürdiger ist es, indem es die sphäristbe Gestalt derErde bestätigt, daß nämlich dieser Schatten, den manganz deutlich auf der Moudssebeibe vorrücken und siegewissermaßen ganz verschlingen sieht, immer einen kreis-runden Umrifi hat, obschon man denselben wegender beträchtlicheren Große des Kreises jedesmal nurtheilweise erblicken kann. Em Körper aber, welcheriinnrer einen kreisrunden Schatten wirft, muß selbsteine sphärische Gestalt haben.

355) Sonnenfinsternisse lassen sich am leichtestenbegreifen, indem man die Sonne und den Mond alszwei von der Erde ans gesehene, unabhängige Weltkör-per betrachtet, von denen sich jeder nach bekannten Ge-setzen bewegt; aber es ist auch lehrreich, Finsternisse imAllgemeinen so zu betrachten, als entständen sie aus

bezeichnen, so hat man V: v I s x:x, oder V—v.'v

t:x, woraus sich x finden läßt; alsdann ist —— der

v

Zeit, in welcher x oder die Differenz des shnodischcn undsiderischen Umlaufes beschrieben wird. Wir werden Gele-genheit haben, dieses wieder zu benutzen.