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3 (1836)
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252
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Astronomie.

Sah. Vi.

weiter entfernt ist, als diese Grenze, so kann keineFinsternis) stattfinde»; befindet er sich innerhalb dieserGrenze, so kann, nnd wird anch wahrscheinlich an demeinen oder andern Thcilc der Erde eine Finsterniß ein-treten. Um genau auszumitteln, ob eine solche stattfinden wird, oder nicht, und wenn sie stattfindet, wiegroß der verfinsterte Thcil seyn wird, muß man dieSonnen - und Mondötafelu zu Rarhe ziehe», den Ortdes Knotens und die Halbmesser genau berechnen, undeben so anck die ortliche Pgrallavc, so wie die schein-bare Vergroßeiung des MondsdurchmesserS, die vonder Verschiedenheit seiner Entfernung vom Beobachterund vom Mittelpunkte der Erde herrührt und v^miHorizonraldurchmesser des Mondes betragen kann. Als-dann ist es nach den obigen Betrachtungen leicht aue-Znmitteln, um wie viel die beiden Scheiben über ein-ander greifen, und in welchen Momenten die Berüh-rungen der Rander statt finden werden.

348) Die Berechnung der Bedeckung eines Ster-nes ist von ahnlichen Betrachtungen abhangig. EineStcrnbedeckung ist möglich, wenn der Mond wah-rend seines Laufes, v o m M i t t e l p u nk t e der Erdeans gesehen, eine Entfernung von dem Sterne er-reicht, welche gleich ist der Summe des Halbmessersund der Horizontalparallare des Mondes ; und sie wirdan irgend einem bestimmten Orte eintre-ten, wenn der scheinbare Lauf des MondeS, von die-sem Orte ans gesehen, den Mittelpunkt des Mondesin eine Entfernung vom Etcrne bringt, welche gleichist der Summe seines vergrößerten Halbmessersund seiner wirklichen Parallare. Das Ausführlichedieser Berechnungen, die etwas mühsam sind, muß manin andern Werken nachschlagen. ^)

349) Die Erscheinungen einer Sonnensinsterniß undeiner Sternbedeckung sind auch in physischer Hinsichtsehr interessant und lehrreich. Sie zeigen uns, daß

H Z.B. Woo<lliouüe'« .betronomv Vol l. Siehe auch tl'ian«.sszs. 800. Vol. I. p. Zpö.