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1 (1835)
Entstehung
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108
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Astronomie.

vap. II.

folglich die Ebene deS Kreises mit der Meridiancbcnezusammenfällt.

135) Da der Meridian alle von den Sternen be-schriebenen Tagekreise rechtwinklig durchschneidet, sowird derjenige Thcil seines Vogens, welcher zwischenzwei solchen Tagckrcisen liegt, den kleinsten Ab-stand dieser Kreise von einander messen, und gleichjeyn der Differenz der Dcclinarivncn, wie auch derDifferenz der Mcri d i an h ö h e n der Himmelskörper,wenigstens, nachdem sie wegen der Strahlenbrechungberichtigt worden sind. Diese Differenzen sind nun diedircct mit dem Manerkreisegemessenen Winkelabstandc.Ans diesen lassen sich aber, wenn das Gesetz derStrahlenbrechung als bekannt angenommen wird, nichtallein die Differenzen der obigen Quantitäten, sonderndiese selbst leicht herleiten, wie sogleich erklärt wer-den soll.

136) Die Abweichung eines Himmelskörpers istdaS Complement seines PolarabstandeS. Da der Polein Punkt im Meridian ist, so könnte er direct amLimbus des Kreises beobachtet werden, wenn geradein demselben ein Stern stände; und somit konntendie Polarabstäude und folglich die Declinarioncnaller übrigen Sterne mit eincmmale bestimmt werden.Da dieses aber nicht der Fall ist, so wählt man einenrstänzendcu Stern, der dem Pole so nahe ist, als maurhu nur finden kann, ans, und beobachtet ihn in sei-ner obern und untern Culmination, d. h., wenner den Meridian über und unter dem Pole passirr.Da nun sein Abstand vom Pole derselbe bleibt, so istdie Differenz der Ablesungen des Kreises bei den bei-den'Stellungen des Sterns, nachdem sie wegen derStrahlenbrechung berichtigt worden ist, dem doppeltenPolarabstande des Sternes gleich, indem der am KreiS-limbns durchlaufene Bogen, in diesem Falle, demWinkeldnrchmesser des Tagekrcises des betreffendenSternes gleich ist.

In Fig. 17 bezeichnet II?0 den Meridian deSHimmels, ? den Pol, läk, PA, (ä I ) die Tagc-kroise der Sterne, die bei L, und lä in ihrer obern