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Astroncmie.
Eap. II.
ftn wieder noch zartere Kräuselungen, und so fort bisins Unendliche, bemerken.
III!) Mit den Ursachen dieser Unregelmäßigkeitenin der Sonnenbcwcgung haben wir für jetzt noch nichtszu thn», indem ihre Erklärung einem vorgeschrittener»Theile dieses Werkes angehört; aber den Unterschiedzwischen Sonnen- und Sterntagcn mußten wir beiZeiten kennen lernen, und dürfen ihn nie aus demAuge verlieren, indem er alle Theile der Astronomiedurchdringt. Im bürgerliche» Leben ist es, wie be-reits erwähnt worden, die mittlere oder Durch-schnittslang c des Sonnentages, nach 'welcher dieZeit berechnet wird. Er beginnt um Mitternacht, aberdie Astronomen (wenigstens in England) weichen, selbstwenn sie sich der mittler» Sonnenzeit bedienen, vonder bürgerlichen Rechnung darin ab, daß sie ihrenTag um Mittag anfangen, und die Stunde» von IIfortlaufend bis 24 zahlen. So entspricht 11 Uhr Vor-mittags am zweiten Januar, nach bürgerlicher Zeit-rechnung, dem ersten Januar und 23 Stunde» nachastronomischer Rechnung; und 1 Uhr Nachmittags nachcrstercr Rechnung, dem zweiten Januar und 1'Stundenach letzterer. Dieser Gebrauch hat .seine Vorthcileund Nachthcilc, aber die letzter» scheinen das Uebcr-gewicht zu haben, und es würde deshalb gut sey»,wenn es durchgesetzt werden konnte, daß die bürger-liche Rechnungsart der astronomischen substituirt würde.
12!>) Astronomen und Bürger, welche verschiedenePunkte der Erdoberflache bewohnen, differircn indessenvon einander in ihrer Zeitrechnung, wie eö auch noth-wendig der Fall sevn muß, wenn man in Erwägungzieht, daß es an einein Orte Mittag ist, wahrend esan dem diametral gegenüber liegenden Mitternacht ist,daß an einem andern Orte die Sonne ausgeht, währendsie an einem vierten eben untergeht. Daraus entstehtgroße Unbequemlichkeit, besonders hinsichtlich solcherOrte, die sehr weit von einander liegen, und wodurchsogar in einigen kritischen Fällen ein Jrrthum von ei-nem ganzen Tage veranlaßt werden kann. Um dieseUnbequemlichkeit zu beseitigen, hat man neuerdings an-