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1 (1835)
Entstehung
Seite
46
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Astronomie. Cap. 1.

ander anfangs bedeckten, werden sich trennen, anderesich nahern und vielleicht einander verbergen. EntfernteObjekte dagegen werden nicht so große und auffallendeVeränderungen der relativen Lage darbieten. Ein Ge-genstand, östlich von seinem ursprünglichen Standpunkte,in I oder 2 Meilen Entfernung, wird iinnier noch vonihm mit einer kaum merklichen Abweichung auf denOstpunkt seines Horizontes bezogen werden. Der Grunddavon liegt darin, daß wir die Lage jedes Gegenstandesauf die Oberfläche einer imaginären Kugel vou unbe-stimmtem Radius beziehen, in deren Mittelpunkte sichunser Auge befindet; und wenn wir in einer Richtung(Fig. 7.) fortschreiten, nehmen wir diese imaginäreKugel mit uns, so daß die Sehstrahlen ^ Ich/V s), durchwelche die Gegenstände auf die Oberflache der Kugelbezogen werden (bei e z. B. ), ihre Lagen in Bezugauf die Linie auf welcher wir uns bewegen, und

die als eine Ape oder Beziehungslinie dient, verändern,und neue Lagen KAll annehmen, indem sie

sich um ihre betreffenden Gegenstände, wie um Mittel-punkte, drehen. Ihre Durchschnitte mit unserer Seh-sphäre, bei p und ff, werden sich also an der Oberflächeder letztem von einander entfernen, jedoch mit verschie-denen Graden von Winkelgeschwindigkeit, im Verhält-nisse zu ihrer Nahe. Dieselbe Größe des Fortschrittesgiebt bei dem nahen Gegenstande ^ einen größernWinkel als bei dem entfernten 2«

K9) Diese scheinbare Winkelbewegung eines Gegen-standes an unserer Sehsphare *), welche aus einer Ver-änderung unseres Gesichtspunktes entsteht, heißt Pa-

H Die imaginäre Sphäre ausicr uns, auf welche wir die Orteder Gcgcnstänoc l'eziehcn, und die wir überall mit unsnehmen, wohin wir uns begeben, ist ohne Zweifel durchJdeenassociatiou innig verbunden, wenn nicht gänzlich ab-hängig von jener dunkeln Wahrnehmung einer Empfindung, in den Netzhäuten unserer Augen, wovon wir uns, selbstwenn sie geschloffen und nicht erregt sind, nicht gänzlich