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Anleitung zur höheren Mathematik
Entstehung
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irgend einen aus ersten Differentialien zusammengesetzten Ausdruck,z.B. )'6x oder v^ckx' -ff ä 72 u.f. als constant annehmen; und unsereAbsicht ist eS nun, zu zeigen, wie man einen Differentialansdruck, inwelchem ckx consi. angenommen worden ist, zu verandern habe,wenn irgend ein anderes Differential als bestandig vorausgesetzt wird.

Zu diesem Zwecke wird es am einfachsten seyn, dasjenige Verfahrenzu suchen, welches man anzuwenden hat, um einen Differentialausdruck,in welchem, wie gewöhnlich, äx-^ooust. ist, in einen andern zu ver-wandeln, in welchem überhaupt gar kein erstes Differential beständigist. Denn obschon ein jeder Ausdruck der letzten Art, wie bereitsa- a. O. gesagt wurde, keine bestimmte Bedeutung hat, so wird esdoch, wenn man ihn einmal erhalten hat, sehr leicht seyn, denselbenso umzugestalten, daß dabey irgend ein anderes Differential constantangenommen wird.

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Sey der Kurze wegen ? ci ». f.,

also auch, wenn ck x constant ist:

wo, wie gewöhnlich, 7 als eine Funktion der unbestimmten oder unab-hängigen Größe x betrachtet wird.

Sieht man aber 7 sowohl, als auch x als eine Funktion einerdritten Größe t an, und betrachtet man r als die unabhängige oder alsdiejenige Größe, deren erstes Differential ckt constant ist, so hat man,wie in §. 3o,

Differentiirt man aber diesen Ausdruck von x, indem man daserste Differential von r als constant betrachtet, nach 28, so hatman

/-NxX /ä-7>. ^ /ck xx

äx ;

cll.2

also auch, wenn man im Zähler und Nenner die Größe ck i? wegläßt,